Winter Berry Branches
Rosana Laiz Blursbyai
Neuheit
Botanische Wandbilder sind alles, was wächst – nur gerahmt: alte Pflanzenstudien mit lateinischen Namen, Muster von William Morris, gemalte Tulpen, Farne und der weiche Schatten eines Palmblatts. Kaum etwas holt die Natur so mühelos ins Haus, und sie passen in jeden Raum, zu jeder Jahreszeit. Hier findest du die vier wichtigsten Arten botanischer Poster, den Raum, den jede am liebsten mag, die Rahmen, die ihnen schmeicheln, und ein paar einfache Tricks, wie du sie an einer Wand kombinierst.
Kurz gesagt
So ziemlich alles mit Wurzeln. Der Begriff umfasst Blumen, Blätter, Zweige, Kräuter und Früchte – gemalt, gezeichnet, fotografiert oder als Muster wiederholt. Angefangen hat es mit der wissenschaftlichen Pflanzenillustration: eine Pflanze pro Seite, gezeichnet mit Samen, Blütenblättern und lateinischem Namen, damit man lernte, sie zu erkennen. Heute ist der Begriff viel weiter gefasst, und ein kräftiges, ausgeschnittenes Blatt zählt genauso wie ein 200 Jahre alter Kupferstich.
Was alle botanischen Poster gemeinsam haben, ist eine gewisse Ruhe. Eine Pflanze an der Wand macht harte Linien weicher, wärmt einen weißen Raum und schenkt einem dunklen einen Hauch von Grün. Und weil Natur nie wirklich aus der Mode kommt, ist sie eine der sichersten Entscheidungen für eine Wand, die du jeden Tag ansiehst.
Die meisten botanischen Motive gehören zu einer von vier Familien. Finde heraus, welche dich anspricht, und die halbe Entscheidung ist getroffen.
Vintage-Illustrationen. Alte Pflanzenstudien mit feinen Linien, sanften Farben und sorgfältig handgeschriebenen Namen. Sie wirken still und ein bisschen gelehrt – schön in der Küche, im Arbeitszimmer oder im Flur.
William Morris und Muster. Morris entwarf seine berühmten Tapeten und Stoffe im viktorianischen England, und gerahmt wirken sie heute genauso frisch. Vögel, Weidenblätter und Blüten bedecken das ganze Blatt – so bekommst du mit einem Poster die Fülle einer Tapete, ohne eine einzige Wand zu tapezieren.
Gemalte und grafische Blumen. Tulpen in der Vase, eine große blaue Blüte, ein Strauß direkt aus dem Garten. Die farbenfroheste Familie und die mit der meisten Persönlichkeit. Wer hinter einigen davon steckt, erfährst du in unserer Geschichte über La Poire.
Blätter und Grün. Farne, Wedel, Eukalyptus und weiche Palmenschatten. Ruhig, grafisch und leicht zu platzieren – die grüne Alternative für alle, denen Blumen ein bisschen zu süß sind.
Zwölf Poster für den Anfang:
Pflanzenstudien mit feinen Linien, verblassten Farben und einem Hauch von altem Herbarium.
Blätter und Blüten von Rand zu Rand – die Fülle einer Tapete in einem einzigen Rahmen.
Große Blüten in kräftigen Farben. Wähl eine aus und lass sie allen die Show stehlen.
Wedel, Zweige und Ginkgo für eine ruhige, grüne Wand – ganz ohne grünen Daumen.
Feste Regeln gibt es nicht, aber manche botanischen Motive fühlen sich in bestimmten Räumen mehr zu Hause als in anderen.
Wohnzimmer. Wähl ein großes Format oder ein Paar. Eine große Pflanzenstudie oder ein kräftiges Muster über dem Sofa gibt dem Raum eine Mitte, und tiefe Grün- und Blautöne sehen wunderbar zu Holz, Leder und Leinen aus. Mehr Ideen findest du in unserem Guide fürs Wohnzimmer.
Schlafzimmer. Wähl die sanftesten Motive, die du finden kannst: Blattschatten, zarte Blütenblätter und gedämpfte Grüntöne helfen dem Raum, abends zur Ruhe zu kommen. Schau dir auch unsere Ideen fürs Schlafzimmer an.
Küche und Esszimmer. Kräuter, Obstbäume und Blumen in der Vase gehören dorthin, wo du kochst und isst, und Vintage-Studien von Erdbeeren oder Zitronen passen ganz natürlich dazu. Mehr dazu in unserem Guide für Bilder in der Küche.
Homeoffice und Flur. Ein kleines, detailreiches Poster belohnt den zweiten Blick – genau richtig für eine Wand, an der du jeden Tag vorbeigehst oder neben der du stundenlang sitzt.
Botanische Poster lassen sich leicht rahmen, aber der Rahmen bestimmt trotzdem die Stimmung. Fang mit dem Holz oder der Farbe an, die schon im Raum ist.
Eiche. In jeder Hinsicht die natürliche Wahl. Warmes Holz passt zu alten Pflanzenstudien und zu allem mit viel Grün, und es greift das Holz auf, das schon im Raum ist.
Schwarz. Schärft die Konturen und lässt Farben leuchten, besonders auf dunklem Grund und bei unruhigen Mustern. Die Wahl für einen erwachseneren Galerie-Look.
Weiß. Leicht und frisch. Weiß gibt zarten Blumen und gemusterten Postern Raum zum Atmen und verschwindet an einer weißen Wand fast ganz.
Lust auf mehr Mut? Ein grüner Rahmen um ein Blattmotiv oder ein farbiger Rahmen, der einen Ton aus den Blütenblättern aufgreift, kann wunderschön aussehen. Lies mehr übers Einrichten mit farbigen Rahmen und darüber, wie du den richtigen Rahmen wählst.
Pflanzen sind großzügige Nachbarn – sie vertragen sich mit fast allem. Mit ein paar einfachen Tricks wirkt eine botanische Wand geplant statt zufällig.
Such einen roten Faden. Lass die Poster eine Farbe teilen, etwa Salbeigrün oder tiefes Blau, oder eine Technik, etwa Aquarell oder Tusche.
Kombiniere Pflanzen mit Tieren. Vögel, Schmetterlinge und Bienen gehören sowieso in den Garten, und ein naturkundliches Paar wirkt, als stamme es aus einem alten Museum.
Beruhige ein Muster mit etwas Schlichtem. Ein unruhiges Poster von William Morris braucht einen stillen Nachbarn: ein einzelnes Blatt, eine schlichte Strichzeichnung oder viel freie Wand.
Misch Alt und Neu. Eine alte Pflanzenstudie neben einem kräftigen, modernen Blatt wirkt frischer als zwei Poster aus demselben Jahrhundert.
Wiederhole den Rahmen. Verschiedene Motive in derselben Rahmenfarbe sind der einfachste Weg, eine Gruppe wie ein Set wirken zu lassen.
Lieber kein Puzzle? Unsere Inspirationsseiten sind voller Wände, die du genau so bestellen kannst, Größen und Rahmen inklusive – und diese drei stehen in voller Blüte. Mehr Anordnungen findest du in unseren Bilderwand-Ideen.
Poster mit Blumen, Blättern, Pflanzen und Früchten. Die Bandbreite reicht von alten wissenschaftlichen Pflanzenillustrationen und Mustern von William Morris bis zu modernen Gemälden, grafischen Scherenschnitten und Fotografien – und sie passen in fast jeden Raum.
Überall dort, wo du dir ein bisschen Grün wünschst. Große Poster und Muster passen ins Wohnzimmer, Blattschatten und zarte Blumen ins Schlafzimmer, und Kräuter, Obst und Blumen in der Vase fühlen sich in der Küche zu Hause. Ein kleines, detailreiches Poster ist perfekt im Flur oder neben dem Schreibtisch.
Eiche ist der Klassiker, besonders für Vintage-Illustrationen. Schwarz lässt Farben und Muster hervortreten, und Weiß hält zarte Motive leicht und luftig. Bei Blattmotiven ist ein grüner Rahmen ein verspieltes Extra.
Fang mit etwas an, das sie gemeinsam haben – einer Farbe, einer Technik oder demselben Rahmen – und bau darauf auf. Zwei Poster nebeneinander sind der einfachste Anfang; für eine größere Wand kombinierst du ein größeres Poster mit ein paar kleineren. Anordnungen findest du in unseren Bilderwand-Ideen.
Nicht, wenn du ihnen Platz lässt. Wähl ein Poster in einer ruhigen Farbstellung, etwa Salbeigrün oder sanftem Blau, halte die Wand drumherum frei und lass es wie eine kleine Akzentwand wirken. Ein weißer Rahmen oder ein Eichenrahmen hält es leicht.
Blumen- und Pflanzenposter
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