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    Abstrakte Formen von Franziska Loos

    Lerne die in Deutschland lebende Künstlerin Franziska Loos kennen. Sie hat einen Hintergrund im Grafikdesign und einen Master der Universität der Künste Berlin. Inspiriert von verschiedenen Themen wie den Ideen des Bauhaus, reduzierter Schlichtheit und dem Zusammenspiel von Farbe, Form und Geometrie hat sie die Kunstserie Morphologia geschaffen. Ihr Stil entspringt dem Interesse an reinen, abstrakten Formen, die universell lesbar sind.

    Hinter der Kunst →
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    Franziska Loos arbeitet an großen abstrakten Formen in Schwarz-Weiß

    Willkommen bei Postery! Erzähl uns von dir und wie du zur Kunst gekommen bist.

    Kunst und Design waren sozusagen schon immer Teil meines Lebens. Als Kind habe ich mit allem experimentiert, was mir in die Finger kam. Der Schuppen meines Vaters war eine himmlische Schatzkammer voller spannender Materialien und Oberflächen. Schon damals habe ich alle kreativen Projekte geliebt. Nach dem Abitur habe ich Visuelle Kommunikation (M.A.) mit Schwerpunkt Grafikdesign (betreut von Prof. Fons Hickmann) an der Universität der Künste Berlin studiert. Als Designerin spiele ich mit visuellen Identitäten. Trotzdem konnte ich vor ein paar Jahren der Versuchung nicht widerstehen, wieder mehr mit den Händen zu arbeiten. Mein Stil entstand aus meinem Interesse an reinen, abstrakten, geometrischen Formen, die universell lesbar sind und ohne Überflüssiges auskommen.

    Wir sind neugierig auf den Hintergrund deiner neuesten Kollektion. Bist du einem bestimmten Thema gefolgt?

    Meine neueste Kollektion ist Teil der Serie Morphologia. Morphologia ist der Versuch, Formen experimentell auf ihre Eigenheiten, Entwicklungen und Gesetzmäßigkeiten hin zu untersuchen. Eine reduzierte Schlichtheit, eine Ökonomie des Raums, hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – bis dies wieder durch eine widersprüchliche Kurve oder einen Winkel gestört wird.

    Wer sind deine größten künstlerischen Einflüsse?

    Die Ideen des Bauhaus inspirieren mich zweifellos. Neue Sehweisen zu etablieren, die Welt immer wieder neu zu denken und dadurch Lebensräume nach den Bedürfnissen der Menschen zu gestalten – das treibt mich an. Dabei versuche ich, Impulse aus allen Kunstrichtungen aufzunehmen.

    Was motiviert dich, kreativ zu sein?

    Die Unkontrollierbarkeit des Zusammenspiels von Farbe, Form und Material, die immer wieder anders miteinander kommunizieren. Meine Kunstwerke sind eine Erweiterung meiner grafischen Sprache. Sie enthalten geometrische Formen, klare Linien und Kanten, die sich subtil miteinander verbinden.

    Bleistiftskizze abstrakter Formen mit einem Pastellkreidestift auf Papier
    Gerahmter grauer abstrakter Kunstdruck von Franziska Loos, an einen Holzschrank gelehnt

    Was bedeutet Kunst für dich?

    Freiheit, Emotionen, Angst, Glück ... das Leben in konzentrierter Form.

    Was ist die größte Herausforderung als Künstlerin?

    Die Zeit. Wenn man in einen Flow kommt, rast die Zeit, und plötzlich ist es mitten in der Nacht.

    Wie schaffst du als Künstlerin eine Work-Life-Balance?

    Ich entspanne beim Schwimmen im See im Wald nebenan. Jeden Tag. Am liebsten jeden Tag.

    Beschreibe, warum Kunst für die Gesellschaft wichtig ist.

    Kunst kann emotional berühren und Raum für die Reflexion des Unbewussten schaffen.

    Wo lebst du? Hat dein Wohnort einen Einfluss auf deine Kunst?

    Berlin. Die Großstadt ist wild, aufregend, dreckig und immer anders. Aber eigentlich ist sie auch ein Dorf. Man ist schnell in der Natur, im Wald, am See. Das ist ein großes Glück. Die Natur ist für mich die allergrößte Inspiration.

    Zu welcher Tageszeit bist du am liebsten kreativ?

    Die Tageszeit spielt keine Rolle. Am schönsten ist es, bei einem Gewitter drinnen festzusitzen und in Weltuntergangsstimmung zu malen.

    Wie stellst du dir deine Kunstdrucke in einem Interieur vor?

    Großformat ist immer toll.

    Gerahmter abstrakter Schwarz-Weiß-Kunstdruck an einer grünen Wand neben einem Sessel
    Franziska Loos arrangiert in ihrem Atelier große abstrakte Gemälde in Schwarz-Weiß

    Was machst du gern, wenn du nicht kreativ bist?

    Im Regen tanzen.

    Was werden wir in deinem Zuhause niemals finden?

    Einen elektrischen Salzstreuer.

    Was ist gerade deine größte Obsession und warum?

    Softeis. Ich kann nicht ohne leben.

    Würdest du sagen, du bist introvertiert oder extrovertiert?

    Eigentlich eine Mischung aus beidem – ohne diplomatisch sein zu wollen.

    Worauf konzentrierst du dich gerade? Hast du zukünftige Projekte, die du mit uns teilen möchtest?

    Ich experimentiere gerade mit größeren Formaten und gefundenen Malgründen.

    Wenn du für den Rest deines Lebens nur noch einen Song hören dürftest, welcher wäre das?

    Das Rauschen des Meeres.

    Kennst du jemanden, dem das gefallen würde?

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    Poster von Franziska Loos

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