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Lerne die in Deutschland lebende Künstlerin Franziska Loos kennen. Sie hat einen Hintergrund im Grafikdesign und einen Master der Universität der Künste Berlin. Inspiriert von verschiedenen Themen wie den Ideen des Bauhaus, reduzierter Schlichtheit und dem Zusammenspiel von Farbe, Form und Geometrie hat sie die Kunstserie Morphologia geschaffen. Ihr Stil entspringt dem Interesse an reinen, abstrakten Formen, die universell lesbar sind.
Hinter der Kunst →
Kunst und Design waren sozusagen schon immer Teil meines Lebens. Als Kind habe ich mit allem experimentiert, was mir in die Finger kam. Der Schuppen meines Vaters war eine himmlische Schatzkammer voller spannender Materialien und Oberflächen. Schon damals habe ich alle kreativen Projekte geliebt. Nach dem Abitur habe ich Visuelle Kommunikation (M.A.) mit Schwerpunkt Grafikdesign (betreut von Prof. Fons Hickmann) an der Universität der Künste Berlin studiert. Als Designerin spiele ich mit visuellen Identitäten. Trotzdem konnte ich vor ein paar Jahren der Versuchung nicht widerstehen, wieder mehr mit den Händen zu arbeiten. Mein Stil entstand aus meinem Interesse an reinen, abstrakten, geometrischen Formen, die universell lesbar sind und ohne Überflüssiges auskommen.
Meine neueste Kollektion ist Teil der Serie Morphologia. Morphologia ist der Versuch, Formen experimentell auf ihre Eigenheiten, Entwicklungen und Gesetzmäßigkeiten hin zu untersuchen. Eine reduzierte Schlichtheit, eine Ökonomie des Raums, hilft dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren – bis dies wieder durch eine widersprüchliche Kurve oder einen Winkel gestört wird.
Die Ideen des Bauhaus inspirieren mich zweifellos. Neue Sehweisen zu etablieren, die Welt immer wieder neu zu denken und dadurch Lebensräume nach den Bedürfnissen der Menschen zu gestalten – das treibt mich an. Dabei versuche ich, Impulse aus allen Kunstrichtungen aufzunehmen.
Die Unkontrollierbarkeit des Zusammenspiels von Farbe, Form und Material, die immer wieder anders miteinander kommunizieren. Meine Kunstwerke sind eine Erweiterung meiner grafischen Sprache. Sie enthalten geometrische Formen, klare Linien und Kanten, die sich subtil miteinander verbinden.


Freiheit, Emotionen, Angst, Glück ... das Leben in konzentrierter Form.
Die Zeit. Wenn man in einen Flow kommt, rast die Zeit, und plötzlich ist es mitten in der Nacht.
Ich entspanne beim Schwimmen im See im Wald nebenan. Jeden Tag. Am liebsten jeden Tag.
Kunst kann emotional berühren und Raum für die Reflexion des Unbewussten schaffen.
Berlin. Die Großstadt ist wild, aufregend, dreckig und immer anders. Aber eigentlich ist sie auch ein Dorf. Man ist schnell in der Natur, im Wald, am See. Das ist ein großes Glück. Die Natur ist für mich die allergrößte Inspiration.
Die Tageszeit spielt keine Rolle. Am schönsten ist es, bei einem Gewitter drinnen festzusitzen und in Weltuntergangsstimmung zu malen.
Großformat ist immer toll.


Im Regen tanzen.
Einen elektrischen Salzstreuer.
Softeis. Ich kann nicht ohne leben.
Eigentlich eine Mischung aus beidem – ohne diplomatisch sein zu wollen.
Ich experimentiere gerade mit größeren Formaten und gefundenen Malgründen.
Das Rauschen des Meeres.
Poster von Franziska Loos
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