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    Den richtigen Rahmen für deine Kunst finden

    Das Kunstwerk auszusuchen ist nur die halbe Miete – der Rahmen, in den du es setzt, ist genauso wichtig. Ein guter Rahmen setzt dein Werk nicht nur in Szene, er schützt es auch über viele Jahre, und er sollte wirken, als gehöre er in den Raum – nicht nur um den Druck herum. Die eine richtige Antwort gibt es nicht: Es kommt auf deine Kunst, deinen Raum und die Stimmung an, die du dir wünschst. Dieser Ratgeber geht alle drei Punkte durch, damit du den Rahmen findest, der zu allem passt.

    Blaues Poster El Cocodrilo im Eichenrahmen über einem Loungesessel
    Bilderwand mit einem Maneki-neko-Poster und abstrakten Postern in verschiedenen Rahmen

    Fang bei der Einrichtung an, nicht nur bei der Kunst

    Bevor du einen Rahmen auswählst, schau dir den Raum an, in den er kommt. Ist er warm und natürlich, minimalistisch, maximalistisch, klassisch oder eklektisch? Der Rahmen verbindet die Kunst mit dem Raum, deshalb lohnt es sich, früh darüber nachzudenken, statt ihn zuletzt auszuwählen. Je ruhiger der Raum, desto zurückhaltender sollte der Rahmen sein – und je mehr Charakter der Raum schon hat, desto mutiger darf der Rahmen sein.

    Holzrahmen

    Holz ist die beliebteste Familie in unserem Sortiment, und das Finish macht den Unterschied. Eiche bringt einen warmen, natürlichen Ton, der zu modernistischen und skandinavischen Räumen passt und grafische oder kontrastreiche Werke weicher wirken lässt, ohne mit ihnen zu konkurrieren. Dunkle Eiche hat dieselbe Wärme in einem tieferen, satteren Ton – ein guter Mittelweg für etwas Stimmungsvolleres, ohne so streng zu wirken wie Schwarz. Schwarzes Holz sorgt für mehr Kontrast und passt zu modernen Räumen oder Räumen im Galeriestil, in denen markante Typografie oder Fotografie hervorstechen darf. Weißes Holz hingegen hält alles luftig, ideal für minimalistische Räume, und ist der einfachste Ton, um später einen Raum darum herum zu gestalten, da er nicht mit deiner Farbpalette oder Einrichtung kollidiert, wenn sie sich mit der Zeit verändert.

    Schwarze, nussbaumfarbene und weiße Bilderrahmen übereinandergestapelt

    Farbige Rahmen

    Wenn dein Raum etwas flach oder neutral wirkt, kann ein farbiger Rahmen genau den Kick geben, den er braucht. Er passt gut zu schlichteren oder grafischen Werken und auch zu lebhafteren Motiven, wenn der Raum es verträgt – achte vor allem darauf, dass sich die Farbe nicht mit dem beißt, was schon da ist. Richtig eingesetzt wirkt er fast wie ein eigenes Möbelstück und wird zum Akzent im ganzen Raum, statt mit der Wand zu verschmelzen. Übertreib es nur nicht: Eine selbstbewusste Farbwahl wirkt gewollt, mehrere konkurrierende wirken schnell chaotisch.

    Aluminiumrahmen

    Aluminium bringt eine kühlere, neutralere Option ins Spiel – präzise statt schlicht. Es passt besonders gut zu Fotografie und Architekturmotiven und zu modernen oder industriellen Räumen, in denen ein wärmeres Material fehl am Platz wirken würde. Eine ruhigere Wahl als eine kräftige Farbe, die sich an der Wand aber trotzdem behauptet.

    Es gibt auch eine praktische Seite: Aluminium bleibt unabhängig von Luftfeuchtigkeit oder Temperaturschwankungen formstabil. Deshalb ist es die erste Wahl in Büros, Galerien und überall dort, wo solche Bedingungen eine Rolle spielen – auch im Bad oder in einem sonnigeren Raum. Erhältlich in fünf Tönen, alle mit derselben klaren, präzisen Kante.

    Poster in grünen, weißen und roten Rahmen auf einem Sideboard neben einer Lampe
    Schwarzer Rahmen mit weißem Passepartout um einen zartgrauen Kunstdruck auf einem Holztisch

    Wavy Frames

    Dieser Rahmen ist zu hundert Prozent unser eigener. Unser Signature-Rahmen ist für Räume gemacht, die ein bisschen Persönlichkeit vertragen. Am besten kommt er an einer Statement-Wand zur Geltung, in einem maximalistischen oder eklektischen Raum. Schlichtere oder kräftigere Kunst passt meist am besten zu ihm, letztlich kommt es aber darauf an, ob das Werk die verspielte Energie des Rahmens teilt. Er ist nicht nur ein Rahmen um die Kunst, er ist ein Teil davon. Erhältlich in zehn Tönen, acht markanten Farben plus klassischem Schwarz und Weiß, alle mit demselben verspielten Charakter.

    Riffel-Bilderrahmen

    Riffel-Bilderrahmen bringen Struktur statt Farbe – eine gute Wahl für minimalistische oder neutrale Räume, die mehr Tiefe wollen, ohne noch eine Farbe ins Spiel zu bringen. Sie passen zu jedem Medium, ob Fotografie, Illustration oder Malerei, solange das Werk selbst eher schlicht bleibt. Steckst du ein unruhiges Motiv in einen Riffel-Bilderrahmen, geht die Struktur einfach unter. Erhältlich in vier Ausführungen, Eiche, dunkle Eiche, Weiß und Schwarz – dieselbe Auswahl wie bei unseren Holzrahmen, nur mit der zusätzlichen Struktur.

    Klassische Rahmen

    Wenn dein Zuhause eher traditionell ist oder schon einige historische Details hat, sind klassische Rahmen die natürliche Wahl. Sie passen wunderbar zu Kunstreproduktionen, Porträts, botanischen Illustrationen und Ölgemälden – zu allem, was ein bisschen Geschichte oder eine Story mitbringt. Hier sind die Details nicht bloß Dekoration, sie sind Teil dessen, was diese Geschichte erzählt.

    Innerhalb der Kollektion macht der Farbton den Unterschied. Geh mutiger mit Rococo Gold oder Versailles, oder wähl Madeleine für dieselbe Wärme von Eiche und dunkler Eiche in einem volleren Galerieprofil. Rivoli vereint beides, dieselben Details in Schwarz oder Weiß.

    Wavy Frame, Riffel-Bilderrahmen und klassische Rahmen gehören alle zu unserer Atelier-Kollektion, den Stücken, in die wir das meiste Handwerk gesteckt haben. Der Wavy Frame ist ganz und gar unser eigener, du findest ihn nirgendwo anders, und er ist für die Tage da, an denen sich deine Wände etwas mutiger anfühlen sollen.

    Nur in der EU erhältlich.

    Rosa Wavy Frame von Postery mit einem Wavy Frame-Poster
    Riffel-Bilderrahmen in heller Eiche mit einem weißen Poster von Postery
    Goldener klassischer Bilderrahmen mit einem weißen Poster von Postery

    Rahmen kombinieren

    Du musst dich nicht auf einen Rahmen für dein ganzes Zuhause festlegen – nicht einmal an derselben Wand. Fang mit dem Werk an, das dir am meisten bedeutet, und lass seinen Rahmen den Ton angeben. Bring dann ein zweites Material als Kontrast ins Spiel: Eiche neben Schwarz, Weiß neben einem Farbakzent. Der Trick ist, eine Sache einheitlich zu halten, ob Farbe, Ton oder Abstand, damit die Mischung stimmig statt zufällig wirkt. Das funktioniert besonders gut bei einer Bilderwand, die um ein Thema herum aufgebaut ist, das nicht rein visuell ist. Angenommen, deine Kunst ist eher traditionell, die Wand soll aber zeitgemäß statt historisch wirken: Dann setz die meisten Werke in klassische Rahmen und brich das Muster mit ein oder zwei Rahmen in Schwarz oder Aluminium. Der Kontrast wirkt gewollt statt versehentlich, eher wie eine Sammlung, die über die Zeit gewachsen ist, als wie ein durchgestyltes Set.

    Noch unsicher, welcher Rahmen der richtige ist? Stöbere im gesamten Sortiment oder melde dich bei uns, dann helfen wir dir, den passenden zu finden.

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